BGH, Urteil, 19.07.2012 - III ZR 252/11 - EversOK



Gesetz
§ 280 BGB; § 346 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 BGB; § 355 Abs. 1 Satz 2 BGB 2004; § 357 Abs. 1 BGB; § 495 Abs. 1 BGB 2002
Stichworte
- Atlanticlux 27 -; Vermittlungsprovisionsvereinbarung; Vermittlungsgebührenvereinbarung; Honorarmaklervertrag; Provisionsvereinbarung; Vergütungsvereinbarung; Maklerhonorarvereinbarung; VM; Vermittlung einer Nettopolice; Widerrufsbelehrung; Widerruf eines Teilzahlungsgeschäfts über Leistungen eines VM; Bemessung des Wertersatzes für die empfangenen Dienste des VM; Beratungspflichtverletzung; Kündigung des vermittelten Versicherungsvertrags
Anmerkung
Vorinstanzen OLG Koblenz, 14.10.2011 - 10 U 1073/10 -; LG Koblenz, 12.08.2010 - 1 O 264/10 -

zu LS 15 vgl. BT-Drs. XIV/7052, S. 208;

zu LS 23 vgl. Staudinger/Kaiser, BGB, Neubearbeitung 2012, § 355 BGB Rz. 10;

zu LS 32 vgl. Staudinger/Reuter, BGB, Neubearbeitung 2010, §§ 652, 653 Rzz. 58 ff.;

zu LS 34 vgl. Staudinger/Kaiser, BGB, Neubearbeitung 2012, § 357 Rz. 98;

Im Streitfall hat der Senat dem Berufungsgericht aufgegeben, im weiteren Verfahren in tatsächlicher Hinsicht weiter aufzuklären, ob solche Schadensersatzansprüche bestehen, nachdem das Berufungsgericht seine Erwägung auf die Angaben in einem "Beratungsbericht" gestützt hat, ohne dass sich der Verbaucher zuvor selbst darauf berufen hatte.

zu LS 35 - unechte Verflechtung des VM - vgl. OLG Köln, 22.06.2004 LS 4; Loritz, VersR 04, 405 ff. bei FN 48